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Nürnberg Kultur
Kulturreferat der Stadt Nürnberg

Ausstellung "ping-pong"

im Historischen Rathaussaal

Johannes Kersting_Akihabara

Erstmals wird die RathausART durch eine Skulpturen-Ausstellung im Historischen Rathaussaal ergänzt. Der Künstler und Kurator Andreas Oehlert war von einem Beirat eingeladen, Positionen der teilnehmenden Galerien durch eigene Vorschläge zu einem stimmigen Kunst-Parcours zu ergänzen, der einerseits eine persönliche Handschrift verrät, andererseits als Kontrapunkt beziehungsweise Reaktion auf das beeindruckende Ambiente des Rathaussaals zu lesen ist. Das sind die Künstler der Ausstellung
„ping-pong“:


Der Bildhauer TILL AUGUSTIN (geb. 1951) arbeitet mit Materialien wie Holz, Stahl, Porzellan, Eisen und Glas. In seinen Skulpturen treffen oft gegensätzliche Gestaltungsprinzipien aufeinander wie z.B. Chaos und Ordnung, Hermetik und Transparenz. Präsentiert von KunstKontor Nürnberg.

Im Oevre des österreichischen Künstlers ALFRED HABERPOINTNER (geb. 1966) steht der Werkstoff Holz im Vordergrund. Er bricht diesen aber, indem er sein Material mit Blei überzieht oder es durch unterschiedliche Techniken verletzt und dadurch transformiert. Präsentiert von Galerie Von&Von.

Schwerpunkt im Werk des Nürnberger Künstlers JOHANNES KERSTING (geb. 1979) ist die Fotografie. Der Reiz seiner Arbeiten besteht in der Irritation beim Einordnen des Gesehenen, die Grenze zwischen Fotografie und Malerei beginnt zu verschwimmen. Seit einigen Jahren erweitert er die Fotografien durch installative Verfahren in den Raum.

Um Transformation geht es auch in den Arbeiten des Nürnberger Bildhauers SEBASTIAN KUHN (geb. 1977). Seine Materialien entnimmt er dem unerschöpflichen Fundus unserer Waren- und Dingwelt. Durch Dekonstruktion und einem „Neuzusammenfügen“, eine Art Sampling, entstehen seine teils raumgreifenden Skulpturen und Installationen. Präsentiert von Oechsner Galerie.

Die zentralen Themen im Werk des Nürnberger Bildhauers CHRISTIAN RÖSNER (geb. 1969) sind der Mensch und das Tier. In seinen Holzskulpturen oder in den Bronzen wachsen diese beiden nahezu symbiotisch zusammen. Es entsteht ein Geflecht unterschiedlicher Beziehungen, von Zärtlichkeit bis hin zur Dominanz. Präsentiert von LS LandskronSchneidzik – Galerie und Kunstagentur.

MATTHIAS STRÖCKEL (geb. 1986) lebt und arbeitet in Nürnberg. Seine konzeptuell ausgerichteten Arbeiten – Fotografien, Zeichnungen und Objekte – bespiegeln philosophische wie kunstwissenschaftliche Theorien. Die oft minimalistisch anmutenden Werke besitzen jedoch eine hohe emotionale Kraft.

Die Arbeiten der in Bulgarien geborenen Künstlerin ELIZABETH THALLAUER (geb. 1971) sind oft raumgreifende Installationen und bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft. Unterschiedlichste Materialien kommen bei ihren Forschungen und Versuchsanordnungen zum Einsatz. Sie lebt und arbeitet in Nürnberg.

Die Erlanger Künstlerin ANNETTE VOIGT (geb. 1957) entwickelt raumbezogene Arbeiten mit performativem Charakter und thematisiert so Architektur, Geschichte, Funktion und Aura der spezifischen Orte. In den letzten Jahren entstanden vermehrt Raumarbeiten aus Papier.